Das Infanteriemuseum

featured1Das Infanteriemuseum wurde im Jahr 1982 gegründet. Das Museum wird von der Infanterie-Stiftung unterhalten, und die Aufgabe des Museums ist Material zu sammeln, aufzubewahren, zu untersuchen und auszustellen, welches den Soldaten der Infanterie gehört hat. Museumsgegenstände sind teils Geschenke von Privatpersonen, teils sind sie Leihstücke aus dem Kriegsmuseum. Das Museum nimmt noch gerne Schenkungen entgegen.

Das Museum befindet sich in zwei aus Holz gebauten Kasernen aus den 1880er Jahren. Ausstellungsräume sind etwa 2000 m2 und gezeigt werden ungefähr 70 verschiedene Militäruniformen, 120 Handfeuerwaffen, 20 Maschinen- und Schnelladegewehre, 20 Granatwerfer und Kanonen sowie viele andere Gegenstände zur Soldatenausrüstung. Eine grosse Sammlung von Fotos auch in Farbe sowie Miniaturmodelle der Kämpfe in Tuulos und Ihantala ergänzen die Museumsgegenstände.
In dem Hauptgebäude ist die Geschichte der selbständigen Zeit von Finnland aus der Sicht der Soldaten und besonders der Infanterie ausgestellt. Die Armeeausrüstung, die Ereignisse während der Kriege in Finnland und die Entwicklung nach den Kriegszeiten wird dort gezeigt. Eine Abteilung berichtet über Tätigkeiten der jungen Soldaten während des Fortsetzungskrieges.

In dem Museum befinden sich auch Fotos von den 151 Mannerheim-Kreuz-Rittern der Infanterie und ein Buch mit den Begründungen der Auszeichnungen. Ausgestellt sind hochgeehrte finnische und ausländische Ordenszeichen, u.a. die Mannerheim-Kreuze der ersten und zweiten Klasse.

In dem zweiten Gebäude ist eine bestehende Ausstellung ist "Soldatentraditionen in der Provinz Savo" sowie die Geschichte der Arbeit in den Militärkantinen. Die Museumsgegenstände sind ab Ende des 18. Jahrhunderts, z.B. eine Kanone und Militäruniformen von drei Jahrhunderten. Das Museum gibt einen guten Überblick vom Leben der Soldaten auf den Schlachtfeldern bis zu den Friedenszeiten in Kasernen und auf Übungsgeländen.

Im Museum stehen den Museumsbesuchern Informatiosblätter auf Schwedisch, Deutsch, Englisch und Russisch während des Rundgangs zur Verfügung.

Im Museum können auch Führungen auf Finnisch, Schwedisch, Englisch und Deutsch für kleinere und grössere Gruppen reserviert werden.
In dem kleinen Museumsladen werden u.a. zum Verkauf freigegebene Museumsgegenstände, Pins und Postkarten angeboten.